Nichts wurde es mit dem Finaleinzug der Panthers, In einem schwachen Spiel setzten sich schließlich der UBSC Graz mit 74:71 durch. Das Finale lautet somit Swans Gmunden (Sieger gegen Veranstalter Güssing mit 67:60) gegen UBSC Graz.
Zu Beginn agieren beiden Mannschaften nervös, nach 3 Minuten steht es erst 2:3. Danach kommen vor allem die Panthers besser ins Spiel, beim Stand von 11:5 in der 6. Minute nimmt UBSC-Coach Pit Stahl daher seine erste Auszeit. Die wirkt mit etwas Zeitverzögerung, in der 8. Minute sind die Grazer dann aber wieder auf 14:12 dran – Zeit für die erste Fürstenfelder Besprechung. Die kann den Lauf des UBSC aber nicht stoppen, 14:17 heißt es zur ersten Pause. Im zweiten Viertel geht es ausgeglichen weiter, der UBSC kann zunächst meist eine knappe Führung behaupten, in der 14. Minute haben dann die Panthers wieder einmal die Nase mit 22:21 vorne. Dann heißt es erneut 3 Minuten lang „Vorteil Graz“, bevor sich Fürstenfeld mit zwei Dreiern die Führung wieder einmal zurückholt und schließlich 2 Punkte Vorsprung in die Pause bringt.
Die zweite Halbzeit startet gleich mit dem nächsten Führungswechsel zum 34:36. Auch in den nächsten Minuten geht es hin und her, wobei die Spannung nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass das Niveau der Begegnung jetzt nicht sehr hoch ist. Viele Eigenfehler und leichtfertig vergebene Korbchancen kennzeichnen diese Phase des Spiels. Ergebnismäßig steht es nach 26. Minuten unentschieden 44:44. In dieser Tonart geht es zunächst weiter, ehe zwei Dreier von Christoph Knor und ein Layup von Marko Moric für eine deutlichere Grazer Führung vor dem Schlussviertel sorgen. In dem kämpfen sich die Panthers langsam aber sicher wieder heran, in der 33. Minute steht es 54:59, in der 34. nur mehr 57:61. Christoph Knor verschafft dem UBSC kurzfristig etwas Luft, in der 36. Minute ist Fürstenfeld bei 61:64 aber endgültig wieder dran. Das markiert aber das Ende der Panthers-Aufholjagd, die nächsten 5 Punkte erzielen die Grazer, mit 61:69 geht es in die letzten drei Minuten. Da zeigen die Landeshauptstädter Nerven und erlauben es Fürstenfeld so, mit 1 Minute und 24 Sekunden auf der Uhr auf 66:69 zu stellen. Milan Stegnjaic antwortet mit einem Dreier zum 66:72, in die letzte Minute geht es mit einem Stand von 68:72. Da vergeben zunächst die Grazer, dann die Fürstenfelder, ehe Marko Moric 14,6 Sekunden vor dem Spielende an die Freiwurflinie geschickt wird. Er verwertet nur einmal zum 68:73, bei den Panthers gelingt Reece Gaines ein schneller Dreier. Auch Samo Grum trifft im Anschluss nur einen von zwei Freiwürfen, damit hat Fürstenfeld noch eine Ausgleichschance – und die sogar doppelt, aber beide Versuche gehen daneben und Graz steht in seinem ersten Cupfinale.
Stimmen zum Spiel:
Gerald Vogler, Headcoach der Panthers: „Ich bin mit unserer Defensivleistung mit Ausnahme des dritten Viertels zufrieden. Wenn wir mit wenigen Ausnahmen unsere freien Würfe nicht treffen, ist es schwierig, zu gewinnen.“
Pit Stahl, Headcoach des UBSC: „Es war ein sehr enges Spiel und wir haben es geschafft, in der zweiten Halbzeit noch jenes Schippchen draufzulegen, dass dann den Unterschied gemacht hat. Am Ende hätten wir es an der Freiwurflinie noch fast vergeben. Kompliment an Fürstenfeld, sie haben bis zum Schluss gekämpft und nie aufgegeben ich denke aber, am Ende waren wir um diese drei Punkte besser.“
beste Werfer: Ware 18, Shavies 14, Robinson 13 bzw. Moric 19, Grum 16, Knor 11