Bundesliga, Sonntag, 28. Feber 2010:

Keine Chance für die Obersteirer

Kein Stolperstein waren die Bulls aus Kapfenberg beim 93:82 Sieg des BSC Raiffeisen Fürstenfeld. Eineinhalb Viertel konnten die Obersteirer dank eines Dreier Shooting Contests mithalten, dann setzten sich die Panthers dank eines ausgezeichneten Teambasketballs klar durch. Lediglich Kevin Nelson, scorte vom Dreier, Teambasketball war diesmal nicht zu sehen, daher blieben alle anderen Bulls farblos. Die Panthers spielten wieder einmal eine agressive Defense, wobei Brian Heinle überragend agierte und das beste Spiel für die Panthers ablieferte.

Das Steirerderby begann etwas zerfahren, die Panthers brauchten etwas Zeit um in Schwung zu kommen und die Bulls versuchten in ihrer Offense immer das Tempo aus der Partie zu nehmen, was ihnen zunächst ausgezeichnet gelang. Keine Mannschaft konnte sich um mehr als einen Korb absetzen und vor allem Nelson stellte die Defense immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Bis zum Ende des ersten Viertels führten die Obersteirer mit 22:17.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts bauten die Bulls den Abstand sogar noch weiter aus, doch es war vor allem Heinle der die Panthers im Spiel hielt. Nicht weniger als 16 Punkte scorte der Center in der ersten Halbzeit und ein 12:4 Lauf in den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit brachte den Panthers sogar noch die Halbzeitführung. Mit 42:37 ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Dreier von Knabl aus der Ecke, worauf Shavies & Co mit einem 7:0 Run antworteten. Dieser Zwischenspurt zwang Coach Schrittwieser zu einer Auszeit. Die Gonnen-Truppe spielte weiterhin sehr mannschaftsdienlich und es wurde immer der freie Mann gesucht, bei den Kapfenbergern war es einzig Nelson der scorte. In den letzten vier Minuten des Viertels gelang es den Panthers endlich sich weiter abzusetzen. Von +6 wurde der Vorsprung bis zur Viertelpause auf +13 ausgebaut und auch zu Beginn des Schlussviertels ging es in dieser Tonart weiter. Youngblood, Shavies und Linhart brachten die Fürstenfelder mit 18 Zähler in Front und wenige Aktionen später war mit 19 Punkten die größte Führung erreicht. Danach riss der Faden aber etwas ab, die Bulls kamen drei Minute vor Schluss nochmals auf acht Zähler zurück, doch die Panthers behielten die Nerven und siegten am Ende verdient mit 93:82.

Statistik:
Youngblood: 21 Punkte, 6 Rebounds, 6 Assists, 1 Block
Heinle: 21 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists, 2 Steals
Shavies: 17 Punkte, 10 Assists, 5 Rebounds, 2 Steals, 1 Block
Ray: 17 Punkte, 5 Rebounds, 1 Block
Linhart: 10 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists
Colwell: 7 Punkte, 5 Rebounds, 1 Block
Nunner: 7:28 im Einsatz

Werfer Kapfenberg: Nelson 39, Schachtner 14, Dugum und Knable je 8, Woschank 6, Josipovic 3, Kügerl und Lanegger je 2

Stimmen zum Spiel:
Karl Sommer, Geschäftsführender Präsident der Panthers:
„Heute hat sich das bessere Kollektiv durchgesetzt. Wir haben sehr gut von außen getroffen und deswegen gewonnen.“
Michael Schrittwieser, Headcoach der Bulls: „Wir haben für kurze Zeit die Spielkontrolle verloren und dadurch hat sich die Qualität von Fürstenfeld durchgesetzt.“
 

Fotos zu diesem Artikel:

Spielte heute sein stärksten Spiel - Brian Heinle

Jay Youngblood beim Zug zum Korb

Shawn Ray zeigte mit seinen Würfen auf



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