Bundesliga, Donnerstag, 18. Dezember 2008:

Mark Heinrich sieht seine große Chance

Beim Sieg der Panthers in Kapfenberg saß Mark Heinrich erstmals auf der Betreuerbank - als neuer Assistent Coach des BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld. Nach diesem perfekten Einstand will der knapp 25Jährige nur eines: Lernen, lernen und nochmals lernen.

Viele Fans der Panthers kennen Mark Heinrich noch aus seiner aktiven Zeit bei den Panthers: Drei Jahre lang war er im Bundesliga-Kader, ehe er in der Ära Schomers seine Karriere beendet hat. Warum? „Weil ich aufgrund der vielen Legionäre keine Chance mehr gesehen habe. Zugleich aber war diese Situation ausschlaggebend für meinen Entschluss, Trainer zu werden. Ich habe mir damals vorgenommen, junge Spieler zu betreuen und ihnen dabei zu helfen, ganz nach oben zu kommen“, sagt Mark Heinrich.

Aber auch der Jungtrainer Mark Heinrich (er coacht derzeit die U14 und U16 der Panthers) will ganz nach oben. Die B- und C-Lizenz hat er schon, das nächste große Ziel ist die A-Lizenz. Dass Mark ehrgeizig ist, ist kein Geheimnis – und brachte Panthers Head Coach Aaron Mitchell auf den Plan: Er fragte Heinrich, ob er nicht Assistent Coach werden wolle. Die Antwort brauchte sich Heinrich nicht lange überlegen: „Das ist eine Riesenchance für mich, viel zu lernen.“ Die Premiere in Kapfenberg lieferte ihm bereits einen Vorgeschmack: „Die Hochs und Tiefs in diesem Match mit dem großen Happy End in letzter Minute war ein Wahnsinn. Aber Hochs und Tiefs hat jedes Team in einem Spiel.“

Zu Beginn seiner Assistent-Coach-Tätigkeit gilt das Hauptaugenmerk der Beobachtung. „Jetzt gilt es zu lernen, wie zum Beispiel das Training bei den Profis aufgebaut ist. In der zweiten Phase steht das Scouting im Vordergrund, dabei geht es hauptsächlich darum, die Taktik der gegnerischen Teams gemeinsam mit Aaron Mitchell zu analysieren. Später einmal möchte ich aktiv am Training teilnehmen, das Warm-up gestalten und andere Dinge übernehmen“, verrät Mark Heinrich.

Selbstverständlich kann er sich bei den Profis auch einiges für das Nachwuchstraining abschauen: „Manches ist in abgeschwächter Form natürlich auch bei den jungen Spielern einsetzbar, mit denen ich in Fürstenfeld seit drei Jahren arbeite. Ich bin der Vereinsleitung sehr dankbar, dass wir mit Milo Dokmanovic seit dieser Saison einen ausgezeichneten Nachwuchsleiter haben – und ich bin überzeugt, dass sich diese Entscheidung in einigen Jahren sehr positiv auf den gesamten Verein auswirken wird. Es ist einfach schön zu sehen, wie viele Kinder sich in Fürstenfeld für Basketball interessieren. Bei den Minis erleben wir einen regelrechten Ansturm. Jetzt gilt es, diesen Kids eine sehr gute Ausbildung zu bieten – und diese werden sie von unserem sehr engagierten Nachwuchsteam bekommen!
 

Fotos zu diesem Artikel:

Mark Heinrich



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