In der letzten Runde der Hinrunde des ABL Grunddurchgangs siegte der BSC Raiffeisen Fürstenfeld in Wels mit 87:85.
Den besseren Start am Stephani-Tag erwischten eindeutig die Welser. Nach fünf Minuten waren sie bereits mit 17:5 in Führung und bei den Panthers belang relativ wenig. Vor allem am Defensivrebound und an der Wurfsicherheit mangelt es. Mit Fortdauer des ersten Viertels wurde das Panthers-Spiel etwas besser, doch der Rückstand konnte nur minimal verringert werden und Wels führte mit 26:18.
Auch im zweiten Viertel änderte sich am Punkteabstand wenig, der WBC war sehr treffsicher aus allen Lagen, wodurch die Fürstenfelder nicht näher heran kommen konnten. Zwei Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung bereits 16 Punkte (43:27), doch bis zur Halbzeit konnten Ray und Lucas noch etwas verkürzen. Halbzeitstand: 48:36 für den WBC Kraftwerk Wels.
In den ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit bauten die Kraftwerker den Vorsprung wieder bis auf 15 Punkte aus, doch danach begann die furiose Aufholjagd der Panthers. In 180 Sekunden holten Ray & Co. 13 Punkte auf und bis zum Ende des Viertels stand es 63:63. Bei dieser Aufholjagd müssen vor allem Shawn Ray und Slobodan Ocokoljic hervorgehoben werden. Beide erzielten in diesem Viertel jeweils sieben Punkte und sie waren auch am Rebound wichtige Stützen der Fürstenfelder.
Der erste Punkt des letzten Viertels brachte den Panthers erstmals die Führung. Gipson verwandelte einen Freiwurf und Ocokoljic brachte die Fürstenfelder per Dreier etwas weiter in Front, doch die Welser antworteten in Person von Woschank mit einem Dreier plus Foul. In den folgenden Minuten wechselte die Führung mehrmals und drei korblose Minuten der Welser nützten die Fürstenfelder zu einer 4-Punkte-Führung, doch Strait brachte den WBC wieder heran. In der nächsten Offense verwandelte Goljovic einen Dreier sicher, worauf Thomas für Wels erfolgreich war. Im folgenden Angriff war wieder Goljovic aus der Distanz erfolgreich, diesmal traf er mit Ablauf der Wurfuhr. Wels zeigte dann von der Freiwurflinie Nerven und sie konnten von vier Versuchen nur Einen treffen. Beim Spielstand von 83:78 (aus Sicht der Panthers) ging es in die Schlussminute, wo Samo Grum mit zwei Freiwürfen auf 85:78 erhöhen konnte. In der nächsten Aktion beginn Grum ein Foul Woschank, welcher zwar den Korbleger traf aber den Freiwurf konnte er nicht nützen. Nach einer erfolglosen Offense der Panthers versenkte Thomas einen Dreier für Wels. Nun wurde per Foul die Zeit angehalten, doch Goljovic blieb souverän von der Freiwurflinie. Den Endstand von 85:87 stellte Thomas eine Sekunde vor dem Ende her, doch am Sieg der Panthers änderte es nicht mehr.
Statistik:
Goljovic: 21 Punkte, 5 Rebounds
Ray: 17 Punkte, 11 Rebounds, 2 Steals, 2 Blocks
Ocokoljic: 16 Punkte, 5 Rebounds
Lucas: 15 Punkte, 9 Rebounds
Grum: 11 Punkte, 7 Assists
Gipson: 7 Punkte, 2 Turnover
Boone: 0 Punkte, 5 Assits, 4 Turnover
Gaines: 0 Punkte, 3 Rebounds
Beide Mannschaft trafen 45 % aus dem Feld, doch in den restlichen Kategorien zeigte sich Fürstenfeld um eine Spur besser. Am Rebound waren die Panthers etwas besser, dafür verzeichneten sie auch mehr Turnover.
Werfer Wels: Thomas 20, Woschank 19, Strait 14 (+11 Rebounds), Archibald 14, Nelson 10, Moore 8
Stimmen zum Spiel:
Raoul Korner, Headcoach des WBC Kraftwerk Wels: „Wir haben die erste Halbzeit dominiert und haben es verabsäumt mit einer größeren Führung in die Pause zu gehen. In Halbzeit Zwei waren wir in der Defensive zu wenig aggressiv und haben den Fürstenfeldern die Chance gegeben, in das Spiel zurückzukommen.“
Aaron Mitchell, Headcoach der Raiffeisen Panthers Fürstenfeld: „Wels hat hart gespielt und uns bis ans Limit gebracht. Aber ich bin stolz auf meine Jungs. Es wird am Montag ein