Spielbericht: Panthers Fürstenfeld - UBSC Graz
Das steirische Derby am Stefanitag stand für uns Panthers von Beginn an unter extrem schwierigen Vorzeichen. Nach einer turbulenten Woche mit Trainerwechsel, personellen Umbrüchen und einer stark dezimierten Rotation gingen wir als klarer Außenseiter in die Partie gegen den UBSC Raiffeisen Graz. Dennoch war unser Ziel klar: kämpfen, zusammenhalten und alles auf dem Feld lassen.
Der Start ins Spiel verlief allerdings nicht nach Wunsch. Graz nutzte seine physische Präsenz und die größere Tiefe im Kader konsequent aus, setzte uns früh unter Druck und fand offensiv schnell in einen Rhythmus. Wir hatten Probleme, das Tempo der Gäste mitzugehen, und mussten bereits im ersten Viertel einem Rückstand hinterherlaufen.
Trotzdem gaben wir uns nicht auf. Vor allem im zweiten Abschnitt zeigten wir Moral, verteidigten aggressiver und versuchten, über Teamplay und Einsatz einfache Punkte zu erzielen. Jeder von uns wusste, dass wir nur als Einheit bestehen können – und genau das versuchten wir auf dem Parkett umzusetzen. Phasenweise gelang es uns, Graz zu fordern und den Rhythmus zu brechen, auch wenn die Gäste immer wieder Antworten fanden.
Nach der Pause machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Mit kurzer Rotation und wenig Wechselmöglichkeiten wurde es zunehmend schwer, die Intensität über 40 Minuten hochzuhalten. Graz blieb konstant, traf hochprozentig und nutzte unsere Fehler eiskalt aus. Wir kämpften weiter, doch der Rückstand wuchs Viertel für Viertel.
Am Ende stand eine klare 67:98-Niederlage, die schmerzt, aber auch die aktuelle Realität widerspiegelt. Trotzdem nehmen wir aus diesem Spiel etwas mit: Wir haben Charakter gezeigt, sind als Team zusammengeblieben und haben trotz der Umstände nie aufgehört zu arbeiten. In einer Phase, in der vieles gegen uns läuft, zählt jeder Schritt nach vorne – und genau daran wollen wir in den kommenden Wochen anknüpfen.
Top-Scorer:
Milan 17 P. (11 Reb.), Mirza & Felix 14 P.