Nächstes Spiel: Swans Gmunden VS CITIES Panthers Fürstenfeld / 29.01.2023, 17:30 Uhr / Volksbank Arena Gmunden
Fürstenfeld Panthers

Spielbericht: BSL 2022/23 | Grunddurchgang | Spieltag 8
CITIES Panthers Fürstenfeld vs. Kapfenberg Bulls

Resultat 77:67 (19:11, 20:23, 22:14, 16:19)

Souveräne CITIES Panthers Fürstenfeld landen überzeugenden Heimsieg gegen tapfer kämpfende Kapfenberg Bulls

Wie schon am Sonntag davor stand für unsere Equipe auch am vergangenen Sonntag ein Steirer-Derby auf dem Speiseplan. So wie schon am letzten Wochenende fand auch dieses in der hauseigenen Stadthalle statt. Aber anders als jenes gegen UBSC Raiffeisen Graz konnten wir aus diesem siegreich hervorgehen, die Kapfenberg Bulls wurden dank einer durchaus hervorragenden Leistung mit einer 67:77-Auswärtsniederlage nach Hause in die Hochsteiermark geschickt, unsere Fans wiederum waren total aus dem Häuschen.

Zu Beginn dieser prestigeträchtigen Begegnung vertrauen unser Head Coach Pit Stahl und sein mehr als ebenbürtiger Assistant Coach Flavio Priulla auf den gottseidank wieder fitten Andrija Blatancic, Steve Robinson jr., Georg Wolf, Adnan Hajder und Jaylen Butz, Fynn Schott hingegen fehlte leider Gottes. Auf Seiten der Böhlerstädter probieren es Head Coach Basketballlegende Michael Schrittwieser und sein in der Vergangenheit auch einmal bei uns tätige Adnan Bajramovic mit Sean Flood, Milos Latkovic, Brad Greene, Youngster David Vötsch und Lesley Varner II.

Der Start in diese Partie gelingt unseren Burschen außerordentlich gut, und das nicht nur unter den Augen dankenswerterweise zahlreich erschienenen Panthers-Afficionados, sondern auch jenen der Lokalprominenz wie unseren rührigen Bürgermeister Franz Jost, seinen Bruder und zugleich Vorstandsdirektor der Raiffeisenbankstelle Großwilfersdorf Martin Jost und Thermenlandherberger & Thermenrider Gernot Deutsch. Zuerst können wir beim Aufwurf den Ball erobern und dann können wir uns auch noch den ersten Angriff des Abends sichern. Erfolgreich abschließen können wir diesen auch, Comebacker Andrija Blatancic gelingt nämlich prompt ein erfolgreicher Sprungwurf zum 2:0. Auch Jaylen Butz und Steve Robinson jr. können sich gleich in Szene setzen, ersterer mithilfe eines Defensivrebounds nach einem Fehlwurf von Brad Greene, zweitgenannter mit dem 4:0 per Sprungwurf. Lesley Varner II kann die Lage seiner Fünf durch einen Korbleger danach zwar entschärfen, aber nur kurz. Adnan Hajder kann uns dann quasi im Gegenzug nicht nur das 6:2 bescheren, sondern seine Kollegen können dank Sattelfestigkeit defensiv wie offensiv bis zur 5. Minute dieses Startviertels noch 5 Zähler drauflegen, und das en suite noch dazu. Michael Schrittwieser ist schon jetzt der Verzweiflung nahe, und das nicht nur wegen eines entfesselten Andrija Blatancic. Auch seine Starting-Five-Kollegen und die neu ins Spiel gekommenen Fabian Richter, Kapitän Roland Reinelt, Jan Schott und Mirza Manjgo sorgen dafür, daß unsere Intensität weiterhin hoch bleibt und wir die erste Viertelpause mit einer durchaus beachtlichen 19:11-Führung begehen können. Nach 2 Minuten Rast und Ruh können wir hoffentlich auf dieser Erfolgswelle weitercruisen.

Da es in der ersten Spielperiode eine Sprungballsituation gegeben hat, sind wir auch zu Beginn des 2. Spielquartals in Besitz des runden Spielgeräts. Andrija Blatancic nutzt diesen Umstand eiskalt aus und legt den Ball zum 21:11 in den Korb. Nicht nur bei dieser Aktion ist bei Michael Schrittwieser die Hochachtung der Leistung des baumlangen Norwegers zu bemerken, ähnlich wie anno  dazumal Mchael Fraser tankt er sich immer wieder unter den Korb, scort fast immer, ist aber immer nur durch ein Foul zu stoppen, aber manchmal nicht einmal das. Daß wir den Franz-Fekete-Städtern nicht noch weiter enteilen, das ist Brad Greene zu verdanken, dem US-Boy glückt ein Sprungwurf zum 13:21. In weiterer Folge entbrennt ein beinharter Fight, unsere Burschen können den Vorsprung zweistellig halten, wächst aber aufgrund härtester Gegenwehr der Gäste nicht auf mehr als 13 heran. Denn als Georg Wolf via erfolgreichen Distanzwurf auf eben dieses +13, in Zahlen 34:21 aus unserer Sicht, stellt, ist es für Michael Schrittwieser nach Rücksprache mit seinem Assistant Coach Adnan Bajramovic wieder einmal an der Zeit, mithilfe eines Time Outs aufbauend auf seine Schützlingen einzuwirken. Dies scheint zu fruchten, denn 2 Minuten vor der Halbzeitpause kommen die Mürztaler durch einen Korbleger von David Vötsch auf 28:36 an uns heran, was wiederum Pit Stahl zu einer Auszeit nötigt. Ein halbes Dutzend an Kapfenbergpunkten später beantragt der Würzburger sein 2. Time Out in der ersten Halbzeit, 5 Sekunden sind es noch bis zur Halbzeitsirene. Außer einem mißglückten Wurf aus der Ferne von Adnan Hajder passiert nicht mehr viel, sodaß es mit einer doch wieder knappen 39:34-Führung für unsere Mannschaft in die Kabine geht, wo die beiden Coaches das Sagen haben. Hoffentlich können wir danach wieder so richtig in Fahrt kommen, auf daß wir schnellstens unseren Vorsprung zweistellig machen können.

Das 3. Spielviertel beginnt mit Ballbesitz für des Gegners Team, das in den letzten Momenten des 2. Spielquartals viele Punkte auf unsere Fünf gutmachen konnte. Damit macht es nun gleich weiter, Sean  Flood verkürzt den Rückstand seines Teams auf 3. Auf unserer Seite sollten jetzt schnellstmöglich Zähler folgen, um nicht noch mehr ins Wanken zu geraten. Jaylen Butz befolgt diesen Ratschlag, der Ami ist sogleich mit einem Korbleger hilfreich zur Stelle. Trotz zweier verwerteter Freiwürfe von Andrija Blatancic liegen wir auch etwas über 2 Minuten nach Wiederbeginn wieder nur mit 3 Punkten voran, die Bullen haben dies Amin Abdul Adamu und Lesley Varner II zu verdanken, die beide mit Sprungwürfen erfolgreich sind. Auf unserer Seite heißt es nun Ruhe bewahren, diesmal schaffen wir das, Andrija Blatancic und Adnan Hajder erhöhen unser Punktekonto innerhalb weniger Momente um 4 Zähler. Trotz eines von Michael Schrittwieser genommenen Time Outs gelingt uns bis zur letzten Viertelpause ein beachtlicher Schlußspurt, der uns diese mit einem komfortablen 61:48 zelebrieren läßt. Zu Beginn des Schlußakkords haben wir wieder die Kugel, dies sollten wir gleich zu schnellen Punkten nutzen.

Zu Beginn des Schlußakkords haben wir wie schon angesprochen Ballbesitz, aber ehe wir nur die Chance bekommen zu punkten, gibt es ein Foul an Andrija Blatancic. Da danach noch ein Technisches Foul passiert, ebenfalls begangen von einem Bulls-Akteur, bekommen wir einen Freiwurf zugesprochen, den Georg Wolf ausführt und auch verwertet. Aufgrund des Fouls an Andrija Blatancic bleiben wir weiterhin in Ballbesitz, wir können diesmal auch einen Angriff durchführen, Punkte gibt es aber nach wie vor keine. Mirza Manjgo kommt zwar zu einem Sprungwurf, verwerten kann er ihn aber jedoch nicht. Doch den Offensivrebound, den hat er und dies macht sich dann auch an Punkten bemerkbar, denn das Lay-up, für das er sich entscheidet, das verwertet er. 16 Punkte liegen wir jetzt voran, keine 10 Minuten mehr zu spielen, und das gegen Kapfenberg noch dazu, dabei ist ja noch gar nicht Weihnachten. Aus ist dieses Steirerderby aber trotzdem noch lange nicht, das weiß auch Michael Schrittwieser, der in Personalunion mit Adnan Bajramovic noch lange nicht ans Aufgeben denkt und seine Truppe antreibt, als ginge es noch um den Meistertitel, den die Stahlstädter auch einmal in unserer Stadthalle erobern konnten. Die aktuellen Bulls gehorchen ihrem Head Coach natürlich, holen im Rest des Spiels noch einen raus, können bis Spielende immerhin noch 6 Punkte aufholen, ein Sieg geht sich für sie aber trotzdem nicht aus. Am Ende bleiben unsere Burschen dann doch standhaft, bleiben immer vorne und belohnen sich schlußendlich mit einem feierwürdigen 77:67-Heim-Derby-Sieg. So kann es auch am Samstag in Eisenstadt weitergehen.

(Bericht: Klaus Vollstuber)                                



Pit Stahl, Head Coach Panthers: „Verdienter Sieg unserer CITIES Panthers, wir haben von Anfang an das Spiel in die Hand genommen und sind trotz solider Gegenwehr der Kapfenberger nie in Gefahr gekommen, dass es sich gedreht hätte. Man sieht einfach, wie wichtig es ist, dass kranke und verletzte Spieler zurückkommen.“

Michael Schrittwieser, Head Coach Bulls: „Am Ende verdienter Sieg von Fürstenfeld, wir konnten nicht das umsetzen, das wir geplant hatten. Gratulation an die Panthers.“

Scorer Panthers: Blatancic 28, Robinson 20, Butz 10, Hajder 9, Wolf 8, Manjgo 2

Zur gesamten Spielstatistik: www.basketballaustria.at

Fotos: Pictorial / M.Tobisch

Fürstenfeld Panthers
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